7. und leider letzter Tag unserer ökologisch korrekten, polysportiven, polyglotten und multikulti Ferien

Heute haben wir uns treiben lassen. Frühstück um die Ecke, danach einwenug ums Quartier, ein Abstecher zu einer Ausstellung über Wald, Bäume und deren individuell und kulturell unterschiedlicher Wahrnehmung und künstlerischer Verarbeitung in der Fondation Cartier, wieder weiterschlendern, Erholung im Park etc.

Alles in allem ein ruhiger letzter Tag, geprägt von Übersättigung aber auch von der Melancholie des Abschiedes und Ferienendes

Individuelle Interpretation des Themas Baum und Wald in der Fondation Cartier
Michèle begeistert und voll in ihrem Element
Eine Pause beim Beobachten von Boulespielern im jardin de Luxembourg. Paris ist übrigens viel sauberer dank multipler neuer Abfalleimer
Das nächste Intermezzo bei les Halles
Zu dieser Szene kann sich jeder eine eigene Geschichte ausmalen
Die letzten Sonnenstrahlen müssen tief eingesogen werden

Es waren interessant, abwechslungsreiche, romantische, manchmal auch anstrengende und nervenaufreibende Ferien aber alles in allem eine wunderschöne, beglückende und sicherlich bleibende Erinnerung.

Wir freuen uns, wieder Désirée in die Arme zu schliessen, auf alle unsere Lieben und unser Zuhause.

6. Tag de la vie parisienne

Heute stand Faulenzen und Schlemmen auf dem Programm. Nach einem Croissant schlenderten wir gemütlich vom Beaubourg über das quartier latin in den parc de luxembourg, lasen, skizzierten und schauten den Leuten zu, ganz nach Veranlagung und Talent.

Wir sind eindeutig in Paris
Der obligatorische, zwangsläufig etwas ausgedehntere Besuch der Comicabteilung im FNAC
Im jardin de luxembourg macht jeder was er kann und will
Die Welt ist klein, das Zusammentreffen war purer Zufall
Pläne für die Zukunft

5. jour des vacances polyglottes

Heute stand im Zeichen des Reisens. Pascal war wie gewohnt bei jedem Reisetag unangenehm nervös, nicht zuletzt, da Désirée zu Hause mit einer Magen-Darmgrippe darniederlag. Zum Glück hatte sie mit Vadim einen guten Krankenpfleger. In London herrschte natürlich wieder ein riesiges Gedrängel, Unsicherheit, ob die Velos auf den Zug dürfen oder nicht, Sicherheitskontrollen, etc. Schlussendlich haben wir es wieder schweisstriefend und mit aufgeriebenden Nerven geschafft.

In Paris angekommen haben wir uns erfrischt und wie es sich gehört, den ganzen Abend mit Apéro verbracht.

Zuest die Auflösung von Gestern:

Aber das habt Ihr ja sicher alle schon gewusst
Endlich im Eurostar muss man sich stärken
Paris, on arrive
Blick aus unserem Hotelzimmer
Es könnte kaum grüner sein, mitten in der Stadt
Les nuits parisiens…

4. Tag der Cultural Discovery Tour

Heute begann der Tag mit Kultur und war insgesamt Museen gewidmet, wobei wir dem Shopping Hedonismus nicht vollständig entsagten.

Nun sind wir bereit für die nächste Etappe morgen – die Fahrt nach Frankreich

Früh ging es los ins erste Museum. Heutzutage müssen alle Eintritte online mit exakter Zeitangabe im Voraus gekauft werden. Für Spontaneität bleibt hier wenig Raum
Was haben wir uns denn da angeschaut? Kann es bereits jemand erraten?
Hier eine kleine Hilfe
Jetzt ist es wohl für jeden klar
Danach ging es in den Old Spitalfields Market
Wo es neben viel Handwerklichem auch sehr viele Street Food Stände gab mit schönen und feinen Sachen
Die prompt gekostet werden mussten
Danach ging es ins Design Museum
Um eine Spezialausstellung anzuschauen zum Regisseur des Filmes mit diesem berühmten Requisit resp. Hauptdarsteller
Michèle wurde ganz melancholisch als sie ihren alten Plattenspieler von Braun wieder entdeckte.
Dieser Kulturtag war so anstrengend, dass eine veganer Donut den Himmel auf Erden bedeutete

Und nun liegen wir etwas angespannt im Bett, denn morgen geht es mit Sack und Pack mit dem Zug weiter nach Paris

3. Tag der Capitals of Europe Tour

Im wunderbaren neuen Caledonian Sleeper sind wir durch Schottland und England gerollt, haben im Salonwagen gefrühstückt und sind in aller Früh in London angekommen. Unsere 2 Velos, das gesamte Gepäck und wir 3 haben uns in ein Taxi gequetscht und sind zum Hotel gefahren, wo wir sehr freundlich begrüsst wurden und bereits 2 Zimmer für uns bereit waren. Nachdem wir wieder präsentabel waren, haben wir uns erneut wieder einmal ins Getümmel gestürzt…

Man kontrolliere die Zeit im Hintergrund. Es ist noch viel zu früh
Obwohl das Frühstück bereits serviert ist
London we come
Eine Attraktion musste unbedingt ausprobiert werden – Boba Tea
Ketzer, Abtrünnige, Blasphemiker, in der Apple Hölle sollen wir schmoren
Das Ziel des heutigen Pilgerweges inmitten vieler anderer Gläubigen wurde erreicht
Und am Abend stand das auf dem Programm-sensationell und empfehlenswert
Die Vorfreude ist riesig
Aber der Tag war lang. Zum Glück gibt es eine Pause
Das Musical aber so fröhlich, dass wir ganz beschwingt nach Hause gingen

2. Tag des 3/4 family adventures

Heute haben wir in einem kleinen Café um die Ecke gefrühstückt. Nachhaltig, lokal, sogar mit Sojamilch Cappuccino.

Auf dem Weg ins National Museum kamen wir an einem Katzencafé vorbei, wo es logischerweise zwangsläufig zu einem etwas ausgedehnteren Aufenthalt kam bevor wir passen dazu die Ausstellung über Diversity on the Catwalk anschauen gingen, aber das Museum war zusätzlich so interessant, dass wir ein paar Stunden dort verbrachten.

Danach ging es nach einer kleinen Pause in ein offenbar aufkommendes Quartier, Stockbridge. Jedenfalls gab es dort fast ausschliesslich Secondhand- und Vinyl Plattenläden

Zurück in „Expensivville“ Apéro und Abendessen in einem herzigen kleinen Gartenrestaurant bevor wir spät am Abend den Nachtzug nach London besteigen werden.

Frühstück in einem kleinen Café um die Ecke
Nachhaltig und vegan ?
Katzen unter sich
National Museum of Scottland, im Vordergrund die Lampe eines Leuchtturmes
Sogar über unsere Vorgänger gab es eine Ausstellung
Aber der Grund für unseren Besuch war diese interessante und gut gemachte Ausstelllung
Aber insbesondere Solange war fasziniert und kaum mehr loszureissen
Auch Michèle war ganz begeistert und voll dabei
Warten auf Pascal bevor es weiter geht
hit the road girls
Soli hatte ein Brillen Dilemma. Welche war am Schluss der Favorit?
Auch Michèle hat einen ihrer Lieblingsläden entdeckt und sich etwas ausgesucht
Entspannung in the park
Stockbridge besteht fast ausschliesslich aus alternativen Cafés und Secondhand Läden
Während die herzigen kleinen Parkanlagen privat und abgeschlossen sind
Apéro und Vorbereitung auf die Weiterreise
Gleich werden wir den brandneuen Nachtzug nach London besteigen
Mit Luxuskabinen für VIPs
Und einem Schlummertrunk im Club Lounge Car

1. Tag der cosy joined family holidays

Nach einem trendigen, veganen cookie und cappuccino serviert von einem politisch korrekten, tätowierten, patagonia gekleideten, dutt-tragenden barruchiere haben wir realisiert, dass wir wieder in der Zivilisation sind. Voller Vorfreude haben wir uns in den Mainstream und die Touristenmassen gestürzt. Nach intensiver Schloss Besichtigung und effizienzen shopping haben wir uns im Park unter dem Schloss gekräftigt und erholt, bevor wir uns ins obligate Apéro gestürzt haben

Jetzt fehlt nur noch Désirée

Es gibt nicht nur einfach Kaffe zum Frühstück sondern bio fair trade cappuccino
Und los geht auf der Hauptstrasse
Wie Soli und Pascal im 7. Shopping Himmel waren
Danach ging’s zum Schloss wo wir in der Tourimasse untergingen
Es haben auch andere gemerkt, dass hier die Aussicht noch schön ist
Danach besichtigten wir die weltweit grösste Whisky Sammlung
Und besuchten ein Praktikum dazu
Stärkung im Park
Mit Diskussionen…
…und anschliessendem Schläfchen
Zum Abschluss in einem coolen Pub um die Ecke zum Apéro und zum Z‘Nacht
Voll Vegan

8. und letzte Etappe der lazy river bike tour

Heute erwachten wir auf unserem Bauernhof und nach einem Frühstück für die nächsten 3 Tage radelten wir einem wilden Kanal entlang bis nach Edingburgh. Alles in allem sehr locket, entspannt und schon etwas melancholisch, das das bike Tüürli nun zu Ende ist. Dafür freuen uns um so mehr, heute Abend Solange in die Arme zu nehmen.

Fröhliches Erwachen bei schönem Wetter. Hier der Blick aus unserem Schlafzimmer.
Wieder überquerten wir einen der vielen Aquaeducte
Entlang eines etwas verwunschenen Kanals
Mit einer furchtlosen Entenmamma am Wegrand
Sie liess sich durch gar nicht aus Ruhe bringen
Unseren „baked camembert“ haben wir im Nu vertilgt
Und nun auf ins Edingburgher Touristengetümmel
Endlich!!!!! Wir sind überglücklich ist Soli nach einer 14 stündigen Zugreise endlich angekommen. Mögen die Familienferien beginnen.

7. Etappe der lowlands easy biking holidays

Heute war den ganzen Tag warmes und sonniges Wetter. Wir sind nur flach einem Kanal entlanggefahren. Weil wir uns dies nicht gewohnt waren, haben wir für 50 lächerliche Kilometer bis am Abend um 8 gebraucht. Dafür haben wir noch einen Abstecher in die Glasgow Cathedral und Necropolis gemacht und das Mackintosh Haus besichtigt. Am Abend sind wir als einzige Gäste in einem völlig abgeschiedenen Bauernhof angekommen und haben neben den Schafen gepicknickt.

Gräber aus dem 18. und 19. Jh. und Kathedrale im Hintergrund. Dabei haben wir gelernt, dass die Church of Schottland protestantisch (presbyterianisch) ist und, Gott bewahre, gar nichts mit der anglikanischen Kirche zu tun hat
Von denen hat uns in der Nacht keiner aufgesucht. Sie haben alle ruhig durchgeschlafen.
Danach ging es idyllisch los. Das maillot rose hatte heute Michèle an.
Im Hintergrund sieht man 2 PS. Die hätten wir gerne.
Automatische Bio-Kuh-Tränke
Wettrennen zwischen Bike und Boot
Michèle kann sich einfach nicht an die Signalisation halten
Im Tunnel ist es feucht, kalt, dunkel, glitschig und ein wenig gruselig
Dafür ist es sonst um so idyllischer
In Fallkirk wird der Höhenunterschied zwischen zwei Kanälen mit einer genialen Liftkonstruktion überwunden
Und auch Hunde haben am Plantschbecken ihre wahre Freude
Angekommen auf unserem B&B auf einem Bauernhof in the middle of nowhere haben wir neben der Schafsweide unser Picknick ausgepackt
Und geniessen unseren wohlverdienten Apéro

6. Etappe der long distance scottish endurance tour

Heute war die Königsetappe. Weil wir gestern ja abgekürzt hatten mussten wir heuten 69km und fast 700 Höhenmeter auf uns nehmen und die Höhe war fast alles beim ersten Hügeli. Wir waren nach 15 Kilometern im charmanten, klassischen Schottischen Wetter schon ziemlich auf der Schnurre und das wurde auf den nächsten 55 km nicht besser, wenn auch das Wetter deutlich freundlicher wurde. In Glasgow wohnen wir in einem alten, trendig renovierte Hotel-Pub gegenüber dem Friedhof. Uuhhhh-Ohhhhhh da soll es spuken…

Michèle goes to Glasgow
Zum Glück sind wir in den Lowlands. Hier ist es flach.
Wenigstens zwischendurch
Schwindelfreiheit ist von Vorteil
Was auch bei dieser 77 jährigen eisernen Velofahrerin aus London der Fall ist
Endlich schönes Wetter
Was auch diese Schwanenfamilie geniesst
Die haben die Velotour vorzeitig abgebrochen
Auf dem Weg nach Glasgow fuhren wir durch liebliche Natur
Aber auch durch die Favelas von Glasgow…
Entlang der reizvollen Autobahn
Zu unserem trendigen aber ein bizzeli gruseligen Spuk Hotel direkt neben dem Friedhof
Direkt hinter unserem Hotel eine coole kleine Brauerei voller Studenten auf der Terrasse
Welche in heimelig-effizienter Massen-Studentenhaltung untergebracht sind