Basel intensiv

Hitzetag in Basel bei 36 Grad

Nach einer durchwachten Nacht neben der lärmigen Hauptsstrasse und einem gemütlichen Zmorge im Höfli des Hotels Teufelhof noch bei angenehmer Temperatur haben wir unsere Basel- Erkundungstour begonnen

Zuerst ging‘s aufs Münster- eng und steil…
Zuoberst versuchten wir den Überblick zu behalten
Danach ging‘s mit dem Velo los
Ins kühle ethnologische Museum der Kulturen
Dort war auch der Räuber Hotzenplotz ausgestellt. Gfüürchig wie immer.
Und danach ans Rheinufer
Wo wir unsere 7 Sachen in unseren Wickelfische packten und uns treiben liessen
Danach auf einem Bänklein ein kleines Picnic genossen
Danach ging‘s in den Rheinhafen am Dreiländereck
Hier sieht man eine schöne Frau (und Frankreich, Deutschland und die Schweiz gleichzeitig)
Unmittelbar dort ebenfalls Sonne, Strand und Palmen
Das brauchten wir auch, denn zurück ging‘s zu Fuss. Auch bei einer Stadttour wäre es cool Werkzeug dabei zu haben.
Dafür hat nachher Pascal den Pladdi in Rekordzeit geflickt
Nach einem erneuten Rheinschwumm gab es das ersehnte Apéro am Rheinufer
Und auch am Abend um 22:00 schwimmen noch Leite im Rhein und am Ufer ist grande fiesta

3. Tag der biketour: Back to the Deutschschweiz

Diese Blog kommt etwas verspätet. Der Tag war nicht sehr spektakulär. Das Apéro am Rheinufer und das Abendessen in einer Tapas Bar war aber so gemütlich, dass wir darob grad vergessen haben, darüber zu schreiben. Es hat uns so gefreut, dass dies bemerkt wurde, dass wir das schleunigst nachholen.

Start in den Tag vor unserem Hotel in Delémont. Ob das heute wohl streng wird 😉
Auf kleinen Seitenwegen entlang der Birs Richtung Laufen.
Oder entlang der Hauptsstrasse auf einem Veloweg, der seinen Namen verdient hat. Das war leider nicht immer so
Schnusige kleine Dörflein
Motor abstellen nicht vergessen!
Wir hatten leider keinen Platz mehr in unserer Velotasche…
Wieder entlang schöne Wege abseits der Strasse
Mit haufenweise Burgruinen oder noch bewohnter Schlösslein
Mit einem kleinen Abstecher in das herzige Städtlein Laufen, das seit 1994 aber nicht mehr zu Bern gehört, obwohl der Bär noch auf dem Stadttor trohnt
Mit einem Abstecher nach Rheinach zu Mamé und Papé, bis wir in Basel eintreffen und es uns am Rheinufer neben vielen anderen fröhlich Badenden bequem machen und den Abend geniessen

2. Tag: Erkundungstour in die Kolonien

Nach einem fabelhaften Frühstück in unserem sehr schönen und empfehlenswerten Hotel schlenderten wir über den Solothurner Markt, bevor wir uns auf den Weg machten. Schon die lächerlichen 200 Höhenmeter bis zur Talstation der Weissensteinbahn haben uns völlig gefordert und wir waren froh, dass es danach nur noch runter ging.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Skiferien
Früher sah die Weissensteinbahn so aus. Hobby und ich haben das noch erlebt.
Davon haben wir nur etwas über 200m selber bewältigt – aber es hat gereicht.
Nachher gibt es frische Bremsbeläge
Die letzte (aber ausgestorbene) deutschsprachige Festung hinter bem Weissenstein – Gänsbrunnen

Après ca on parle français. warum das „Berner“-Jura sein soll ist uns schleierhaft. Es ist ein andere Welt.

Das Ratshaus in Moutier zeigt jedenfalls deutlich, wohin es sich zugehörig fühlt – verständlich
Danach geht es (leider) der einzigen Strasse entlang durch schöne Schluchten der Birs entlang Richtung Delémont.

Die ehemalige Kolonialherren haben auf den Strassen interessante gelbe und weisse Ornamente hinterlassen, deren Kultcharakter den heutigen Eingeborenen jedoch nicht mehr bewusst ist und die nur noch als künstlerische Verziehrungen ohne Informationsgehalt wahrgenommen werden.

Zwischen hässlichen Dorfdurchfahrten und deprimierenden billigen Neubauten kleine Surprisen
Und eine etwas versteckte aber sehr charmante Altstadt von Delémont
Der Hinterhof unseres Hotelzimmers
Lauschige Gassen mit versteckten Beizli
Sogar einem repräsentativen Schloss, das jetzt als Schulhaus dient
Auf der Wanderung zu der Chapelle du Vorbourg
Finden wir wiederholt nummerierte „antike“ Wegweiser, die Vorläufer unserer Wanderwege
Und improvisierte Mini-Kapellen
Bevor wir bei der Kapelle auf einem Felsvorsprung mit beeindruckender Aussicht ankommen
Da haben wir schon etwas verdient

1. Tag der Extended Swiss Bike Discovery Tour

Heute nicht entlang der normalen Velorouten, sondern die modifizierte „Hobby special adventure route“

…aus Prinzip entlang des Bächleins „Urtenen“ , auch wenn es manchmal etwas holperig war
Dafür war die Natur um so idyllischer
Und wir haben die grossen Brüder unseres Teichschilfes gefunden
Zudem gab es pittoreske kleine Trouvaillen wie die Badi Frauenkappelen…
…oder die ehemalige Papierfabrik Bätterkinden- jetzt Wohnungen direkt am Ufer der „Urtenen“
Nach einer wohlverdienten Pause geht es weiter…
Auf lauschigen Waldwegen zwischen der Urtenen und der Emme
Über die Aare, welche in Solothurn schon fast ein See ist
Es hat uns dann doch noch kurz erwischt
Bevor wir die lauschigen Einstiegsstellen in die Aare ausprobiert haben
Und in Solothurn in unserem wunderschönen Hotel in bester Lage angekommen sind.

6. und letzte Etappe unserer Ostschweizer Velotour

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir erwacht, haben die letzten paar Hügelchen unter die Beine genommen und sind nach einer kurzen Etappe in St. Gallen angekommen.

Da wir aber erst um 14:30 im wunderschönen und stilechten Altstadthotel einchecken konnten, haben alle auf Ihre Art die Zeit totgeschlagen.

Michèle und Désirée mit genussvollem dolce far niente und Pascal ist nach Herisau zu seinen Software Lieferanten fachsimpeln gegangen, wenn er schon in der Gegen ist. Jedem das seine.

Ganz ohne Hügeli ging es dann doch nicht
Also doch wieder etwas bergauf zum warm werden
Dafür gab es unterwegs wieder interessante, manchmal farbige und schöne Häuslein zu sehen. Wo wären hier Fenster hinter den Holztafeln?
Am Ziel angekommen wir zuerst einmal abgekühlt…
…sich eine kleine Zwischenmalzeit gegönnt…
…gleichzeitig der Musik gefröhnt…
… und im Schatten und in Ruhe gelesen.
Pascal hat nach seinem IT- Meeting die Gelegenheit für ein letztes Fährtli von Herisau nach St. Gallen ausgenützt
Bevor es wieder zum obligaten…..in stilvoller Umgebung.
Ihr wisst ja schon was – Prost.
Morgen geht es wieder nach Hause

5. Etappe der Appenzöller Hügelrour

Am Sonntagmorgen haben wir uns in Appenzeller Touristengetümmel gestürzt. Fast alle Läden waren uns zuliebe geöffnet.

Wir haben uns mit 3 Speckmocken bewaffnet und sind losgefahren. Für heute hatten wir uns etwas vorgenommen

Etwas ist unterdessen völlig klar. Wir sind NICHT mainstream sondern gehören zu der verschwindend kleinen Minderheit der Velofahrer OHNE Motor. E-Mountainbikes mit übergewichtigen Rentnern drauf sind die neuen Trailrowdys. Es wimmelt nur so davon.
Pascal ist fürs Logo Modell gestanden
Bei strahlendem Wetter sind wir von Appenzell losgefahren
Bergauf
Und noch mehr bergauf
Und wieder: jööhhh
Vor lauter bergauf brauchten wir einen Boxenstopp
Ein Beispiel für raumsparendes bauen
Aber der Aufstieg hat sich gelohnt. So einen Picnicplatz findet man nicht alle Tage
Und wir wurden mit schönen Abfahrten belohnt
Und speziellen Fotosujets
In Heiden angekommen haben wir den Kirchturm bestiegen
Die Aussicht bis nach Deutschland und Oesterreich genossen und Grosspapis Haus bestaunt
Heiden hingegen scheint die besten Zeiten hinter sich zu haben. Es war trotz perfektem Wetter wie ausgestorben und die Stimmung war deprimierend.
So dass wir unsere Apéro im lebhaften Strandbad aus 1934 genossen haben

4. Etappe. Der Weg ins Appezöllerländli

chönntscht steebe ond wide weede!

Wir musste tschaupen wie blöd, weil der ursprüngliche Plan, querfeldeinzufahren sich als deutlich zu ambitiös erwiesen hatte. Bevor es richtig zur Sache ging, haben wir ein paar sinnlose Hügeli ineffizient bezwungen und sind dann schlussendlich doch der Veloroute entlang gefahren.

Wir waren deshalb mehr mit Schwitzen als mit Fotografieren beschäftigt

Den ersten Hoger hätten wir uns sparen können
Zuerst ging es ganz gemütlich mit dem Zug von Chur nach Rüthi, SG
Madame bevorzugt offroad. Ihr Wunsch ist Befehl
Mit dem richtigen Personal ist das kein Problem
Aber der Aufstieg war dann doch länger und härter als gedacht. Das Picnic am höchsten Punkt war köstlich.
Dafür gab‘s danach eine lustvolle Abfahrt…
Ins schöne Apezöller ländli
An der Ortseinfahrt haben wir die alte „Bleiche“ entdeckt. Ein 500 jähriges Haus, das seit jeher derselben netten Familie gehört, welche uns davon erzählt haben
Auch sonst waren Appenzell gut im Schuss, sehr gepflegt bis „gepützelt“, herzig aber auch recht touristisch
Wir haben unsere Velos am Landsgemeindeplatz angekettet
Und sind ins Apéro gestiegen – natürlich mit Apezöller Bier

3. Etappe der Tur di Grischun

Heute konnten wir ausschlafen, so gut unser verkehrstechnisch perfekt zwischen Hauptstrasse und Eisenbahnlinie gelegenes Hotel dies erlaubte.

Danach mussten wir das erste Mal ein bizzeli „tschaupen“, bis wir schlussendlich in der Hauptsstadt Chur angekommen sind.

Zwischen Ilanz und Bonaduz ging es leider alles der Haupt-Nebenstrasse entlang. Wir konnten das bekannte Vorurteil bestätigen: „Unterländer Autofahrer sind A…..“
Dafür fuhren wir durch lauschige kleine Dörfer
Die Strasse war manchmal aber recht eng und kurvig.
Und Pascal hat bei jedem noch so kurzen Tunnel auf „Licht“ bestanden. Na ja, jedem seine Neurose….
Aber die Aussicht war grandios. Little Canyon in Switzerland
Kleine Auflockerung zwischendurch
Und die obligate Picnic Pause in Bonaduz zwischen Vorder- und Hinterrhein.
Domat-Ems haben wir nur von der anderen Rheinseite aus gesehen. Am Fuss der Kirche auf dem Hügel soll Grosspapi Kressig aufgewachsen sein
Nachh Ankunft in Chur eine wunderbare Aussicht vom Bischofshügel aus
Wir haben die Kantonsschule Chur besucht…..
….denn hier unter Pausenplatz befindet sich….
… die Stephanskirche aus dem 5 Jahrhundert, welche bei den Renovationsarbeiten entdeckt worden war.
Mit z.T. Erhaltenen Fresken und Mosaiken
Wohnen tun wir heute aber sehr komfortabel.
PS: Wir sind noch hängen geblieben

2. Etappe Tour du Grison

Wir haben fast unsere Klosterführung um 9.00 Uhr fast verschlafen. Nach zwei Konfischnitteli standen wir dann doch noch pünktlich auf der Matte. Danach ging es glücklicherweise wieder fast nur abwärts von Disentis nach Ilanz

Die heutige Route…
… und Höhenprofil
Das Kloster Disentis ist 1300 Jahre alt und hat
7 Brände erlitten. Die Führung mit Pater Theiler war interessant.
Weiter ginge es fast ausschliesslich auf lauschigen Nebenwegen talabwärts bei konsistent schottischem Wetter
Zuweilen über eine Umleitung
Das Highlight des Tages für Michèle – Picnic
Und natürlich wird auch bei jedem Büsi ein Zwischenhalt eingelegt
Jööhhh
Auf dem Weg hat es massenhaft herzige Kapelleli
Unsere Bikes müssen so tun als wären sie Mountain-Bikes
Die Eingeborenen sorgen für Aufmunterung
In Ilanz machen wir voll auf Kultur
Weshalb sind die Berner und Zürcher Wappen auf dem Stadtor?
Modern: Für jeden nur erdenklichen Biketyp hat es den richtigen Stecker
Und es gibt sogar Negroni