De retour

Heute morgen haben wir auf der Privat-Terasse unseres Hotelzimmers in Uzès gefrühstückt…
… und haben die ersten Sonnenstrahlen genossen.
Danach sind wir wieder der alten Eisenbahnstrecke zurück gefahren.
Alten Bahnhofstatiönchen entlang
Das wäre der offizielle Veloweg zum Pont du Gard gewesen. Wir sind gestern über den Hügel im Hintergrund gefahren
Nach einer Fahrt wieder durch herzige…
…aber nicht ganz ungefährliche Dörfer…
…sind wir wieder zurück in Avignon angekommen.

Wir haben wieder einmal sehr schöne und abwechslungsreiche Veloferien erlebt. Avignon scheint ein regionales Zentrum zu sein. Arles war deutlich kleiner und etwas heruntergekommen, hat aber nicht zuletzt aufgrund der Finanzspritze von Maya Hoffman das Potential zur Kunstmetropole. Die Fahrt durch die Camargue nach Saintes Maries de la Mer und entlang des Etangs de Vacarès nach Osten was überwältigend und definitiv nur mit dem Velo (oder ganz langsam zu Fuss) erkundbar. Saintes Maries de la Mer hat schöne Strände ist aber sogar in der Nebensaison sehr touristisch. Portes Saint Louis du rhône ist ein kompletter Reinfall.
Nîmes hingegen hat uns am besten von allen Städten gefallen. Dort wären wir gerne noch länger geblieben. Ein Highlight war die Mountain bike Tour zum Pont du Gard, dieser selber und auch Uzès ist ein sehr herziges Städtchen.
Wir können die Tour in fast genau dieser Form sehr empfehlen.

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Abenteuerreise

Erstaunlicherweise hat es hier viele und gut geschützte Velowege. Da könnten unsere Stassenmalkünstler, welche unsere Strassen mit gelben ornamentalen Mustern ohne Wirkung verzieren sich ein Beispiel nehmen.
Und natürlich einem Picknick an der Sonne
Endlich waren wir am Aquaeduct „Pont du Gard“ angekommen. Da die Wasserversorgung von Nîmes nicht ausreichte, haben die Römer kurzerhand eine 40 km lange Wasserleitung aus den nördlichen Hügeln nach Nîmes gebaut – und diese steht z. T. heute noch!
Danach ging es einer ehemaligen Eisenbahnlinie entlang bis nach Uzès, einem sehr herzigen Städtchen
Das schauen wir uns morgen noch genauer an
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Via Nemausum ducit

Von Arles geht es heute nach Nîmes. Wir radeln die römischen Provinzstädte ab.
Auch unser Hotel hat Stil.
Hier eine Führung von unserer charmanten Reiseleiterin durch unsere exklusive Hotelsuite
Und das Nachtessen war lauschig und romantisch
Die Replik auf unser Hotelvideo erfolgte prompt
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Experimentell durch die Camargue nach Arles

Am Morgen sind wir von unserer Luxus-Abstiege losgefahren
Die Routenfindung ist etwas kompliziert, denn ab einer gewissen Grösse sind alle Strassen auf der Karte einheitlich eingezeichnet. Man kann Glück haben, wie auf diesem Bild…
…so geht auch noch, dank unserer Federgabel…
…manchmal ist es eine Sackgasse…
…und manchmal wäre die Strasse zwar durchaus passierbar und das Tor könnten man öffnen…
…aber wenn man sieht, was da alles auf Wiesen und Feldern umherschleicht, lassen wir die Gatter lieber zu!
Unterwegs begegneten wir noch diesem Kerlchen. Er war immer noch sehr beeindruckend, aber die Tatsache, dass er trotz unserer Nähe am Boden blieb, deuteten wir als eher schlechtes Zeichen. Hoffentlich geht es ihm gut…
Zum Glück braucht man für die Navigation keinen Kompass. Wenn man Gegenwind hat, fährt man nach Norden.
Deshalb braucht es eine Stärkung.
Was Michèle glücklich macht
Wieder zurück in Arles haben wir uns der Kultur gewidmet
Ein komplettes altes Industriequartier, vollständig restauriert, in einen öffentlichen Park umfunktioniert, mit ein bisschen F. Gehri aufgemotzt – und alles von Maya Hoffmann finanziert. Da können Müller und Wyss einpacken.
Wenigstens kann man dort auch noch spielen – sorry: ein begehbares Kunstwerk erleben.
Michèle nimmt lieber die Treppe – an was erinnert die uns?
wir geniessen die Abendstimmung, eine warme Dusche und freuen uns auf‘s Abendessen

Traumhafte Camargue – Mit anliessender Irrfahrt

Wir sind bei strahlendem Wetter in Saintes Maries de la Mer losgefahren und unmittelbar danach im Naturreservat der Camargue eingetaucht.
Sämtliche Clichés wurden bedient
… ohne Ende
Die Wege und Landschaft waren unberührt und abenteuerlich
Ohne Worte – hinlänglich bekannt
Salin der Giraud ist ein alter Salzgewinnungsindustrieort. Das ganze Dorf besteht aus identischen Arbeiter-„kasernen“. Etwas deprimierend.
Das Meerwasser verdunstet in grossen flachen Becken bis der der Salzgehalt von 3.5% auf 26% angestiegen ist. Im Meerwasser wachsen Dunaliella Salina Algen, welche von Salinenkrebsen gefressen werden. Ab einer Salzkonzentration von 18% können diese Krebse nicht mehr leben und die rosa Algen können sich ungehemmt vermehren, weshalb das konzentrierte Meerwasser rosa aussieht
Mit der Fähre ging es über die Rhone nach Port Saint Louis du rhône. Einem abslolut desolaten Ort mit insgesamt zwei Hotels, welche ihre besten Zeiten schon lang und weit hinter sich gelassen haben und einem modernen und sterilen Yachthafen umrandet von Fast Food Restaurants. Angeekelt und deprimiert haben wir trotz 50km in den Beinen beschlossen 20km weiter zu fahren.
In der Abendsonne ging es weiter wieder zurück und Richtung Arles
Aber es hat sich gelohnt. So hat sich Michèle ein Apéro schon immer gewünscht

On arrive a la mer

Dank komoot haben wir heute eine Hammer Tour durch die Camargue gemacht.
https://www.komoot.de/tour/513454043?ref=itd&share_token=akojQ6SPKNZ6A2JSEoDEo4jFfMgZ77LE4NuAT8QwgtnR4vuKvP

Zum Glück wurden wir im Wesentlichen abseits der Hauptstrassen aus Arles und in die Camargue geführt
Bilder sprechen mehr als Worte
Unser obligates Picknick haben wir an den ersten Ausläufern des Étang de vacarès abgehalten und auch unseren Velos die Pause und die Aussicht gegönnt

Tiere hat es auch en masse

Bereits am frühen Nachmittag sind wir in Saintes Maries de la Mer angekommen und haben den Strand (und ein chausson aux pommes) genossen

En route

Zuerst das Wichtigste – Picknickproviant
Dann geht es los über einen intakten pont d‘Avignon
Zuerst entlang des offiziellen Rhoneradweges
Dann einfach improvisiert entlang der Rhone – Fahrverbot und etwas holprig, dafür ohne Verkehr
Und perfekt für ein Picknick
Deliciös
Auf einer alten Eisenbahnstrecke…
Kommen wir nach Tarascon
Picknicks kann man beliebig wiederholen
Bis wir in einem herzigen Hotel über den Dächern von Arles ankommen

On y danse, on y danse…

Nur noch halb vorhanden, aber berühmt. Es war mal der Übergang zwischen Frankreich und dem Vatikan
Denn Avignon war im Mittelalter während längerer Zeit der offizielle Papstsitz – und nicht Rom. Michèle ist hier im päpstlichen Zimmer im „Palais des Papes“
Und hier wieder in irgendeiner offiziellen Halle, von denen es mehrere hat.
Die informationen erhält man über das „Histopad“. Richtig VR und voll cool, wenn es funktioniert – wir sind schliesslich in Frankreich und das merkt man auch da. Man ist sehr darauf bedacht, die Clichés zu erfüllen.
Die Provence ist berühmt für das Parfum, die Seife und viele herrliche Düfte. Auch im Pärkchen an der Sonne umwehten uns intensive Düfte von Hundehinterlassesnschaften. Man lebt hier noch v. Rd ( vor Robidog)
Aber es hat viele lauschige und charmante Gässchen
Voll SUVA konform
Ein antikes Museum in einer ausrangierten Kirche
wir geniessen die letzten Sonnenstrahlen. Es ist saukalt und es weht ein kalter Wind
Zum Glück ist es im Hotel warm und gemütlich.
Und auch beim marrokanischen Essen bleiben wir voll vegan und regional.

Social Life

Zufälllig sind wir Christian und Claudia begegnet
Haben nochmals Andrea besucht und Ihre OYA Ketten bewundert. Ein privates Entwicklungsprojekt. Anatolische Frauen produzieren als Nebenerwerb traditionelle Kopftuch-Borduren als Halsschmuck.
Direkt hinter unserem B&B haben wir Bernhard Lang, einen Goldschmied und Vorkurs-Schulkollegen von Michèle besucht
Und sind mit Valerio essen gegangen. Die Welt ist klein
Picnic mit Mame und Pape
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