Im Land der weissen Socken

Nach der Nacht in unserem liebevoll eingerichteten Hotelzimmer machten wir uns wieder auch den Weg
Ikonen der schweizerischen Industriegeschichte werden zu Kulturinstitutionen
Also doch noch (zum Glück mussten wir keinen Parkplatz suchen)
Wir machen doch noch Ferien im Ausland
Aber nicht für lange. In dieser Ecke der Schweiz sind Riegelhäuser immer noch das Grösste
Dann haben wir versucht, der Veloroute einen malerischen und abenteuerlichen Touch zu geben
Könnte man auch nicht mit jeder machen…
Der Spassfaktor hielt sich aber in engen Grenzen
Schlussendlich haben wir uns aber dann doch für die romantische Route entlang von Industrieanlagen, Kieswerken und mächtigen Strassen entschieden
Und sind passend dazu am perfekten Lehrbeispiel angekommen für zukünftige Architekten und Städteplaner – wie man es auf gar keinen Fall tun sollte.
Bad Zurzach ist bei weitem ungeschlagen in miserabler Verkehrsführung, Zerstörung des authentischen Ortskernes, Entvölkerung der angestammten Gastronomie, fehlender Entwicklung naturnaher Ressourcen (Rhein) und überdimensionierter und fehlgeschlagener Projekte aus dem letzten Jahrhundert. Sehr beeindruckend.
Und weil es buchstäblich keine Beiz abseits der befahrenen Durchgangsstrasse gab (in welcher wie erwartet auch keine Gäste sassen) haben wir uns im Park neben der Badi ein gemütliches Z‘Nacht gegönnt.

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